Relaxtes Ankommen in Kalpityia

Wir haben unsere ersten 2 Wochen in Sri Lanka vorreserviert. Um uns etwas einzuleben und anklimatisieren verbringen wir die erste Zeit im Ruuk Village in Kalpitiya im Nordwesten von Sri Lanka.

Die Cabanas sind einfach ausgestattet und die Neueren haben ein eigenes Open-Air Badezimmer. Für die Kinder können Zusatzbetten bestellt werden.

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Nebst dem Anklimatisieren, sind wir auch in Kalpitiya zum Kitesurfen. Das Ruuk Village liegt nicht am Meer, sondern an einer Lagune, die ans Meer grenzt. Mehrmals täglich gibt es einen 5-minuten Transfer mit dem Boot zum Kitestrand. Die Lagune bietet gute Windverhältnisse und war im Januar auch nicht so voll wie sie es in den Sommermonaten sein wird. Wir hatten Glück und waren fast jeden Tag auf dem Wasser!

Das Ruuk Village hat eine eigene Kiteschule und Mietmaterial.

Das Ruuk Village ist relativ jung und der Eigentümer ist ein in Zürich lebender Singhalese. Die junge einheimische Crew ist sehr sympathisch, authentisch und liebenswert. In der Küche kochen 2 tamilische Frauen traditionell auf dem offenen Feuer.
Die Mahlzeiten werden zusammen an einem grossen Tisch gegessen. Die abwechslungsreichen Speisen gehörten zu den besten, die wir in Sri Lanka hatten!

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Safari im Wilpattu NP

Das Ruuk Village hat uns einen Tagesausflug in den Wilpattu Nationalpark organisiert.
Am Morgen werden wir direkt vor dem Resort mit dem Boot abgeholt, die Lunchpakete und viel Wasser kommt haben die Köchinnen schon frühmorgens vorbereitet und wir fahren mit dem Boot zuerst zum über 500jährigen Baobab (Affenbrotbaum).

Mit dem Boot gehts noch kurz weiter und wir steigen um in unseren Jeep. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den Eingang zum Nationalpark. Der Wilpattu NP ist sehr gross und noch nicht so touristisch.

Die Safari war sehr schön für Jung und Alt. Kosten alles inklusive ca. 90.- für die ganze Familie.

Pidurangula

Sigiriya ist eine der weiteren grossen touristischen Ziele auf Sri Lanka. Gleich daneben und viel weniger frequentiert ist der Fels Pidurangula. Wir haben uns entschlossen dort hinaufzusteigen. Der Aufstieg ist nicht allzu schwer und für eine 6-jährige noch spannend weil gegen Schluss ein bisschen geklettert werden darf.

Auch hier hat uns unser ca. 50jähriger Tuktukfahrer bis ganz hinauf begleitet und und teilweise noch unseren kleinen Sohn getragen.
Die Aussicht von oben ist atemberaubend und man hat eine wunderbare Aussicht auf Sigiriya. Sehr empfehlenswert!

Wir haben in einem Family Treehouse in der Nähe übernachtet. Das Treehouse war sehr geräumig und hatte eine grosse Terrasse mit Ausblick über die Reisfelder. Zum Resort gehört ein schöner Pool, perfekte Abkühlung nach einem Wandertag.

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In der Nähe gibt es das Kandalama Hotel. Wir haben nur gutes gehört und empfehlen es gerne weiter.
Das Hotel stammt aus der Feder des berühmten Architekten Geoffrey Bawa.

Leider haben wir es nicht geschafft… beim nächsten Sri Lanka Besuch aber bestimmt!

Jaffna

Wir wollten unbedingt den Norden besuchen und wurden nicht enttäuscht.
Die Zugstrecke ist die modernste in ganz Sri Lanka und wir hatten viel Platz im Zug.

Unsere Unterkunft war nicht die luxuriöseste in Jaffna, aber ganz OK und zentral gelegen. Sarras Guest House, Jaffna

Gleich nach dem Ankommen haben wir uns auf den Weg zu einem der grössten Hindutempel von Sri Lanka gemacht und sind gleich in eine Zeremonie “reingelauert”. Nach doch schon ein paar buddhistischen Tempeln, war der Hindutempel sehr farbig, prunkvoll, fast kitschig. Fotografieren war nicht erlaubt und die Männer sind traditionellerweise “Oben ohne”.
Der Besuch beim inselbekannten “Rio Icecream” haben wir natürlich nicht verpasst. Auch der Besuch des Fort lohnt sich. Wer authentisches Essen mag, muss unbedingt das Malayan Cafe besuchen. Man isst mit der rechten Hand direkt vom Bananenblatt, ein schönes Erlebnis und sehr gutes Essen.

Wir haben mit Koshan unserem Lieblings-Tuktukfahrer die untouristische Jaffna Halbinsel erkundet und er hat uns unzählige schöne Orte gezeigt.

Für uns hat sich der Besuch des hohen Norden sehr gelohnt und wir würden es allen empfehlen, die auch untouristische Gegenden von Sri Lanka kennenlernen möchten. Die Tamilen sind sehr liebe Leute und suchen gleich das Gespräch ohne irgendwelche Hintergedanken.

Kandy

Wir wagten unsere erste lange Busfahrt von Jaffna nach Kandy (7h). Nachdem wir unser Gepäck abgeladen haben, mussten wir uns etwas die Füsse vertreten und liefen entlang des kleinen Sees zum Zahntempel. Die Tempelanlage ist riesig, teils öffentlich und für andere Teile muss Eintritt bezahlt werden. Insgesamt sehr imposant.

Der Botanische Garten können wir sehr empfehlen. Der Garten ist riesig und es gibt vieles zu entdecken. Ein schöner Ort, weg von der Hektik in Kandy. Rund um Kandy gibts ein paar Teefabriken, die auch einen Besuch wert sind.

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Kegalle

Eine der wenigen Dinge, die wir schon vor der Reise recherchiert haben, was aber nicht fehlen darf - der Besuch eines Elefanten.

Im Elephant Freedom Project kann man nicht auf Elefanten reiten. Sie haben im Moment einen Elefanten, den haben sie “gemietet” um ihn von seiner Arbeit zu befreien. Um die Kosten zu decken, kann man ihn besuchen.

Wir haben uns viel Zeit genommen und 2 halbe Tage mit Übernachtung reserviert. Nach einem leckeren Mittagessen, sind wir mit dem Elefanten spazieren gegangen, wir haben ihn geschrubbt und gewaschen und natürlich gefüttert. Auch ein Besuch in der nahen Dung Factory, in der sie aus Elefanten Dung Papier herstellen, haben wir nicht ausgelassen. Für Kinder und Erwachsene ein unvergessliches Erlebnis.

Ella

Die wohl berühmteste Bahnstrecke von Sri Lanka haben wir nicht ausgelassen. Ob man die Strecke Kandy - Ella reservieren kann, haben wir nicht herausgefunden. Für uns hiess es, wenn der Zug einfährt, reinhüpfen und einen Platz reservieren. Leider dachten sich das auch ca. 200 andere Touristen (ohne Kinder). Wir waren zunächst mal froh überhaupt im Zug zu sein. Doch die Srilankesen kümmern sich um Familien mit Kleinkindern. Nach ca. einer halben Stunde haben sie uns 2 Sitzplätze nebeneinander organisiert. Sonst wären wir 8h gestanden. So haben wir leider von der schönen Aussicht auf die Teeplantagen nur sehr wenig gesehen.

Um dem doch sehr touristischen Ella ein bisschen zu entfliehen, haben wir uns eine Woche im Ella Jungle Resort einquartiert. Den abgelegenen Ort erreicht man mit TukTuk, Geländewagen und zum Schluss mit einer kleinen Seilbahn (bei Höhenangst kann man die kurze Strecke auch zu Fuss machen). Das Resort liegt wirklich im Jungle und ist einer der schönsten Orte, die wir in Sri Lanka entdeckt haben.
Wir hatten ein grosses Bungalow direkt am Fluss, in dem wir auch baden waren. Der Staff erfüllt einem jeden Wunsch und das wunderbare Essen kommt aus der eigenen Plantage.

Aktivitäten gibts viele; Wanderung zu einem Wasserfall zum baden, sehr schöner buddhistischer Tempel in der Nähe, Wanderung auf den Little Adam’s Peak etc.

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Hambantota

Nach einiger Zeit im Landesinnern, zieht es uns wieder Richtung Küste. In der Nähe von Hambantota haben wir ein kleines Haus gemietet, das mitten in der Natur liegt. Dazu gab es ein älteres Ehepaar das zu uns schaute und für uns kochte. Wir haben Ausflüge nach Hambantota gemacht und einen wichtigen Tempel in Kataragama besucht, der eine Pilgerstätte für Hinduisten und Buddhisten ist.

Der Bundala National Park liegt auch gleich nebenan und ist unbedingt einen Besuch wert. Er ist bekannt für seine vielfältige Vogelwelt. Doch wir wurden von einer grossen Elefantenherde überrascht, haben unzählige Affen und Krokodile gesehen und er ist vorallem fast touristenfrei.

Tangalle

Wir reisen ganz in den Süden an die Küste nach Tangalle. Wir haben ein Familienzimmer im Ganesh Garden gefunden. Der Resort liegt direkt am Strand und das eigene Restaurant ist fast am Wasser. Die Mitarbeiter sind sehr herzlich und kinderlieb. Je nach Jahreszeit hat es grosse Wellen. Wir haben aber einen Strandabschnitt gefunden, an dem man auch mit Kindern baden kann.
Der Strand ist kilometerlang und wunderschön, ideal für Strandspaziergänge und Muschelsammler.

Mithilfe unseres TukTukfahrers Chamin haben wir eine kleine Handloom Factory und einen grossartigen Tempel im Hinterland besucht.

Etwa eine halbe Stunde Fahrzeit entfernt liegt der Hiriketiya Beach. Die kleine Bucht ist ideal zum Surfen lernen, aber auch die Kinder können am Rand gut baden. Der Beach ist längst kein Geheimtipp mehr, er ist sehr bevölkert mit Surfern und Familien. Wir haben ein paar Tage im Mango House verbracht.

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Arugam Bay

Ab Mai bis ca. November ist Arugam Bay (Pottuvil) ein Surf-Mekka. Dann verschwinden die unzähligen Fischerboote vom Strand und die Surfer bevölkern die Bucht. Wir haben Arugam Bay ausserhalb der Saison besucht und als ruhig und eher ein bisschen verschlafen erlebt. In der Hauptbucht kann man mit vielen Einheimischen baden, oder man sucht sich einen anderen Strand, aber es ist ziemlich wellig.
Wir haben bei Raphaella und ihrem singhalesischen Mann Sudu gewohnt. Sie haben ein paar ruhige und hübsche Appartements ca. 5 Gehminuten vom Meer entfernt. Auf Anmeldung kochen sie auch für Ihre Gäste. Die Rice & Currys von Sudu gehörten zu den besten auf unserer Reise.

Wir haben uns für eine Woche ein eigenes TukTuk gemietet und eigenständig Ausflüge unternommen. Richtung Süden gibts nach ca. 20 min. nur noch Schotterstrassen, dann kommt der Nationalpark. Kurz vor dem Eingang in den Park hats noch einen schönen buddhistischen Tempel. Die Fahrt dorthin glich einer Safari, nur diesmal im TukTuk auf eigene Faust. Wir haben Elefanten, Krokodile, Hirsche und vieles mehr gesehen, einfach so neben der Strasse. Das TukTuk kostete uns 2000 Rupies am Tag.

In Pottuvil geben wir unser erstes Päckli auf die Post. Wir schicken 10kg in die Schweiz, Einkäufe und Sachen die wir nicht mehr herumtragen möchten. Nach langem Hin und Her entscheiden wir uns für die lokale Post. (DHL wären 10kg Packet in die Schweiz ca. CHF 160.-)
Wir bringen alle Sachen auf die Post. Der Pöstler ist hier auch Zollbeamte und packt das Päckli gleich selber und entscheidet was rein darf und was nicht. Unsere selbst gemachten Muschelketten dürfen wir nicht verschicken, wahrscheinlich gar nicht ausführen. Dann wird es sehr gut verklebt und mehrfach und gross adressiert. Das Packet kostet knapp CHF 40.- und war nach 11 Tagen sicher in Bern angekommen.

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Trincomalee

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